EGK-Therapeutenstelle
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Osteopathie / Etiopathie
Eigentlich ist das Wort Osteopathie etymologisch von Knochenerkrankungen abgeleitet. Bei den vor rund 100 Jahren entwickelten Heilmethoden der Osteopathie und der Etiopathie geht es jedoch um viel mehr: um den inneren Zusammenhang der mechanischen Strukturen mit den (inneren) Organen unseres Körpers. Die Osteopathie analysiert Störungen, mobilisiert bzw. stimuliert Verbindungen und setzt damit natürliche Heilkräfte in Aktion.
Wir sind schmerzfrei, wenn unsere strukturelle Körpermechanik ohne funktionelle Störungen abläuft. Genau solche Störungen werden mit der Osteopathie aufgespürt und durch gezielte, manuelle Behandlung beseitigt. Die manuellen Einwirkungen beziehen sich auf die inneren Organe (viszerale Osteopathie), das kraniosakrale System (Schädelosteopathie) und auf das Muskel-Gelenk-System (parietale Osteopathie).
Die Werkzeuge der Osteopathie sind die Hände. Das Ziel wird erreicht ohne kostspielige Einrichtungen und ohne teure Medikamente. Wirksam ist die Behandlung u.a. bei Rückenschmerzen und Gelenkproblemen (akut und chronisch), Verdauungsbeschwerden, Sinusitis, Migräne, Inkontinenz, Neuralgien und Konzentrationsstörungen (speziell bei Kindern). Sanft und gezielt ertasten und behandeln Osteopathen die Abweichungen, die schmerzhafte Folgen haben können.
Die Osteopathie ist international längst eine anerkannte, eigenständige Richtung der Medizin mit eigenem Diagnoseverfahren. Sie kann gleichzeitig als gezielte Ergänzung zur klassischen Medizin genutzt werden.
Quelle: EGK-Therapieführer